Label: Ohne Label... Release: 16.02.2012 Format: Mcd Autor:NC-Head
Styles/Genres:
Post-Rock, Atmosphere, Prog-Rock,
Autor Rate: 9/10
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Die fünfköpfige progressive Postrock Truppe Flares aus dem Raum Saarbrücken haben 2008 mit Ihrer Debüt EP "Levitation" den Grundstein gesetzt für ihren eigenständigen, anspruchsvollen, atmosphärischen Postrock Sound. Jetzt haben die Jungs Ihre zweite EP mit dem Titel "Kingdom Come" am Start auf der Sie die begonnene Reise fortsetzten. Auch wenn die Band das neue Release als EP deklariert ist die Scheibe mit den 5 Songs und einer Spielzeit von rund 40 Minuten doch schon mehr ein komplettes Album als eine EP.
Das Gesamtwerk mit den 5 enthaltenen Songs kommt schon fast als ein Konzeptalbum daher und jeder Song greift in einander, zwar klar zu unterscheiden trägt jeder mit seinem Flavour zu einem gesamten bei. Im Vergleich zum Debüt kommen nun auch vereinzelt Gesanspassage auf. Eine leichte Verspieltheit im doch klaren Songwriting trägt dazu bei das die Songs nicht einfach nur vor sich her plätschern sonder wirklich als Songs dastehen. Jeder für sich ist ein epischer Song in dem schwebende Flächen Sounds neben den effektreichen, meist clean oder leicht angezerrten Gitarren für die entsprechende Stimmung und Tiefe sorgen. Es sind aber nicht nur die atmosphärischen Elemente die den Sound von Flares ausmachen sondern auch Parts die etwas mehr zur Sache gehen. Eine wirklich gute und fließende Kombination aus sphärischen und härteren Parts machen "Kingdom Come" zu dem was es ist. Ein episches Werk von 5 kreativen Köpfen die Ihren Sound gefunden haben.
Auf auf dem Debüt merkte man schon wo die Reise hin gehen soll. Auf "Kingdom Come" erkennt man ganz klar die professionelle Weiterentwicklung der Band und Ihres Sounds ohne den roten Faden zu verlieren. Mit Ihrem aktuellen Release beweisen die 5 aus dem Saarland das Sie keine Eintagsfliege sind, sondern ihre klare Vorstellungen haben und konstant ihren Weg gehen. Was den Sound der Aufnahmen angeht muss man auch beide Daumen heben. In Eigenregie haben die Jungs das aktuelle Werk geschaffen und mit Ihrem Keyboarder Mike Blazer dieses gekonnt aufgenommen und gemastert. Bisher noch ohne Label unterwegs könnte sich das für Flares evtl bald ändern wenn die richtigen A&R Manager auf sie aufmerksam werden.