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08th
Dec 05

The Bled, Fear before the march of flames, The Fall of Troy

The Bled, FBTMOF, The Fall of Troy
EN Trier - ExHaus

08.12.05 Ex-Haus, Trier (ca. 280 Besucher)
Als wir am Ex-Haus ankommen sind The Fall of Troy schon am spielen und wir drängen uns schnell nach vorne im doch ganz gut gefüllten Ex-Haus. Das Trio Thomas Erak (Vocals, Guitar), Tim Ward (Bass, Vocals) und Andrew Forsman (Drums) hat nach ihrem selbstveröffentlichten ersten Album in diesem Jahr mit ihrem Debut für Equal Vision Records eines der absoluten Highlights des Jahres abgeliefert. Auf „Doppelgänger“ verbinden The Fall of Troy sehr eindrucksvoll Hardcore, Screamo, Emo, Chaos-Core und Post-Hardcore zu einem äußerst gelungenen Mix. Hört sich in etwa an wie eine Mischung aus Blood Brothers, Coheed and Cambria und Since by Man. Auch live wussten die Drei aus dem kleinen Städtchen Mukilteo/Washington, das in der Nähe von Seattle liegt, voll zu überzeugen. Leider haben wir nur noch fünf oder sechs Songs mitbekommen, aber die waren fantastisch. The Fall of Troy konnten meine hohen Erwartungen voll und ganz erfüllen und sowohl musikalisch, als auch von der Show her, waren sie echt erstklassig. Dem Publikum gefielen sie ebenfalls ausgezeichnet und so wurde ordentlich im Pit gerockt.

Als nächstes waren dann Fear before the march of flames aus Denver/Colorado am Start. Die Band existiert seit 2002 und hat bereits zwei Alben bei Equal Vision Records veröffentlicht und vor allem die aktuelle Platte „Art damage“ ist echt nicht schlecht, wenn auch anstrengend. Denn dort wo ihre Labelkollegen The Fall of Troy auch immer wieder melodische Passagen in ihre Songs einstreuen, sind Fear before the march of flames noch wesentlich vertrackter und chaotischer. Live waren sie auf jeden Fall ganz ordentlich, aber eben auch anstrengend und so ging es wohl einigen im Publikum. Nichtsdestotrotz legten sich die Herren mächtig ins Zeug und Shouter Dave schrie sich die Seele aus dem Leib. Der geniale Opener der letzten Platte „Hey kid i’m a computer Stopp all the downloading“ wurde schon ziemlich am Anfang gespielt und so wurde es gegen Ende des Sets doch etwas lang.

Nach erfreulich kurzer Umbaupause entern dann The Bled aus Tucson, Arizona/USA mit dem fantastischen „You know who’s seatbelt“ die Bühne und reißen mich vom ersten Moment wieder voll mit. Bester melodischer New-School Hardcore, wie ihn z.Z. kaum eine Band besser hinbekommt. Gespielt wurde ein gelungener Mix aus beiden Alben und auch die neuen Songs gefallen mir nach einer kurzen Gewöhnungsphase mittlerweile ausgezeichnet. Meistens ging’s eher heftig zur Sache mit vertrackten Gitarrenläufen und ordentlich Druck und Power. Manchmal wurde es aber wie beim melodischen Kracher „My assassin“ vom neuen Album „Found in the flood“ auch etwas ruhiger und bedächtiger. Vom ersten Album wurden u.a. noch die Hits „I never met another gemini“, „Ruth Buzzi better watch her back“ und natürlich das geniale „Red wedding“, von der Zweiten u.a. auch „Hotel coral essex“, „Guttershark“ oder „The last american cowboy“ gespielt. The Bled zeigten auch eine agile und mitreißende Liveshow und so wurden sie auch mit einem ganz ansehnlichen Moshpit belohnt. Zwei Zugaben konnten der Band auch noch abverlangt werden, bevor dieser äußerst gelungene Abend leider viel zu schnell zu Ende war.

War auf jeden Fall ein super Package. The Fall of Troy haben mich echt total begeistert, Fear before the march of flames waren gut und The Bled waren wie auch schon auf der letzten Tour einfach umwerfend.

Fotos von der Show findet ihr in unserer Picture Gallery und zwar hier.

Autor: Zechi
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