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30th
Aug 13

Summer Breeze 2013 - Nachbericht

So war das Summer Breeze Festival 2013 in Dinkelsbühl
EN Dinkelsbühl

So war das Summer Breeze Festival 2013 in Dinkelsbühl

Mittwoch, Tag 0 vor dem Summer Breeze (Anreise und Nuclear Blast Label Night...)

Die Anreise war in auch schon in den Jahren zu vor eine gediegene Sache, der Verkehr wird bestens von den Herren in grün weitergeleitet und es kommt kaum zu einem Stau. Auch der Einlass ist für das Team des Summer Breeze schon zur Routine geworden und läuft problemlos ab. Das selbe gilt für die Zuweisung der Zeltplätze. und wenn man als Gruppe anreist muss man nur den Ordner ein Handzeichen geben wer zu einem gehört, und somit steht dem gemeinsamen Festival-Wochenende mit seinen Freunden nichts mehr im Weg.

Zur Mittagszeit spielen im Zelt schon die Bands die beim New Blood Award gewonnen haben und beweisen das Sie nicht ohne Grund den Vortag des Festivals einläuten. Auch wenn es noch sehr früh ist haben schon einige Besucher sich eingefunden um ab zu checken was den der Nachwuchs so für Musik machen. Auch am Abend war das Zelt bei der Niclear Blast Label Night schon gut besucht und es erwarteten uns BURY TOMORROW, VADER, EXODUS, DESTRUCTION und WITCHCRAFT um den Start des Festivals entsprechen laut einzuläuten. Die Stimmung auf dem gesamten Festivalgelände war richtig gut und die Metalheads hatten jetzt schon so richtig Ihren Spaß.

Donnerstag, Tag 1 auf dem Summer Breeze

Es wurde spät und die Nacht war kurz aber die Vorfreude auf das heutige Lineup lässt die Müdigkeit schnell verschwinden, und Metalgemeinde pilgerte schon zeitig in Richtung Festivalgelände um das Summer Beeze Festival am ersten offiziellen Tag entsprechent zu feiern. Der Einlass ging Dank der reichlichen Zugänge sehr zügig und mann musste nicht lange warten. Am ersten Tag spielten u.a. ALESTORM, WE CAME AS ROMANS, KORPIKLAANI, SALTATIO MORTIS und unsere saarländischen überflieger POWERWOLF. Auch wenn mich die Pain Stage am ersten Tag musiklisch nicht so angesprochen hat wurde dort schon ordentlich einer vorgelegt. Musikalisch war es auf jeden Fall was für das gemischte Partyvolk die Ihren Spass hatten. Auf der Main Stage war da dann doch schon ein bislle mehr für meinen Geschmack am Start. Es spielten SOILWORK, die ein großartiges Set mit einer guten Mischung aus alten klassikern und neuem Material in der Steliste hatten. Des selbe gilt für FEAR FACTORY, die Setliste war ausgewogen und die Stimmung war bestens, wenn auch der Sound bei FF stellenwiese etwas komisch war. Aber es spielen natürlich auch noch andere Bands auf der Pain Stage, wie zbs SABATON die wie gewohnt ein solides und energiereiches Set hin gelegt haben. Viele Anhänger der alten Onkels sind dann voller Spannung zu DER W gepilgert. Und nicht zu vergessen, den Auftakt auf der Main Stage hatten die beiden Hardcore bzw Punk Fraktionen von FIRST BLOOD und THE BONES gemacht, und haben schon für ersten Circle & Mosh Pits gesorgt. Das Highlight für mich am ersten offiziellen Summer Breeze Tag waren ganz klar ILLDISPOSED, SOLSTAFIR und CULT OF LUNA im Zelt und SOILWORK sowie FEAR FACTORY auf der Hauptbühne. Nun ja für mich ist dann auch irgendwann die Zeit gekommen sich in Richtung Campingplatz zu begeben um mit ein paar Bier den gelungenen Abend gemütlich ausklingen zu lassen, sich schlafen zu legen und Kraft für den nächsten Tag zu sammeln.

Freitag, Tag 2 auf dem Summer Breeze

Die Sonne scheint und brutzelt einem auf der Haut, raus aus dem Zelt. Ja.... das Summer Breeze Feeling, so muss das sein. Erst mal den Grill an machen, etwas Frühstück, frisch machen an einen der vielen Wasserstellen auf dem Campinggelände, und eine Dusche nehmen, denn auch das ist auf dem Summer Breeze möglich, es wird an alles gedacht. Um 12:45 ging dann das Spektakel auf dem Festval Gelände weiter und den Auftat haben FEUERSCHWANZ und NEAERA auf der Mainstage, sowie STISTER SIN und LETZTE INSTANZ auf der Painstage eingeläutet. Auch wenn es doch noch recht früh war haben viele Metaller den Weg aus dem unvermeindlichen Koma zum Festival Gelände geschafft und entsprechend für Stimmung vor den beiden Bühnen gesorgt. 15:00 ging es dann auch im Party Zelt los und MERRIMACK, MISANTHROPE und ROTTEN SOUND haben der Meute direkt mal einen Dampfhammer verpasst. Derweilen spielten die HC Pioniere von AGNOSTIC FRONT auf der Main Stage und haben da so einige alte Klassiker raus gehauen die bestodners die Anhänger des älteren Semesters in den Pit gezogen haben. Auf der Pain Stage spielen zwischenzeitlich LEAVES' EYES und die deutschen Überflieger von END OF GREEN, wobei letztere die Masse in allen Belangen völlig überzeugen konnte. Dann wurde es Zeit für DER WEG EINER FREIHEIT das Zelt in Schutt und Asche zu legen, was die deutschen Blackmetaller auch entsprechend gemacht haben. Zum selben Zeitpunkt hat WALLS OF JERICHO die Pain Stage auseinander genommen, und wie man es von Ihnen gewohnt ist hat Ihre Sängerin wieder Kilometergeld bekommen und die Bandmitglieder mussten aufpassen das sie von Ihr nicht über den Haufen getreten werden. Aber das sind die Jungs mittlerweile schon gewöhnt. Wie gewohnt ein energiegeladenes Live Set der Hardcore Truppe aus den Staaten. Aber nicht nur Sie sollte Kilometergeld bekommen, auch meine wenigkeit, denn der Weg ging dann auch schon wieder Richtung Zelt wo FIREWIND, OPHANED LAND und WHITECHAPEL die Massen in Bewegung brachten. Besonders OPHANED LAND haben mit Ihrem orientalischen angehauchten Sound bei vielen Besuchern einen positiven Eindruck hinterlassen, aber auch WHITECHAPEL konnten wirklich überzeugen.. Dann wurde es Zeit für die Headliner auf der Main und Pain Stage. Die Altherren von ANTHRAX haben wieder einmal einen guten Mix aus alten Songs gespielt aus Ihrer ersten Dekade, aber auch die Freunde Ihrer neueren SOngs sind nicht zu kurz gekommen. Selbiges war auch bei TIAMAT der Fall, wobei die Dichte der alten wirklichen Klassiker leider nicht so groß war. Bis auf ein zwei alte Songs war bei dieser Show "As I Die" mein großes Highlicht. Aber dennoch eine wirklich gute Show die Tiamat abgeliefert haben. Dann wurde es Zeit für den wirklichen Headliner des Abends LAMB OF GOD. Die Herren aus den Staaten sind ja bekannt für Ihre zerschmetternden Live Shows, und es kamm dann auch so wie es kommen musste, Randy und seine Mannen haben einen Brocken nach dem anderen raus gehauen, aber sowas von. Über die ersten Beiden Releases bis hin zu Song der letzten beiden aktuellen Scheiben haben Lamb Of God alles geboten was sich ein Fan nur wünschen konnte. Derweilen spielten die US Hardcore Veteranen von MADBALL im Zelt, und haben ein Best Of Hardcore Set hingelegt, gefolgt von EVERGREEN TERRACE die in dem Package Konstrukt mit Madball, Agnostic Front und Walls Of Jericho, ein gefundenes Fressen für alle Hardcore Fans waren, sie wurden am zweiten tag des Summer Breez wirklich gut bedient. Für die Trolle unter den Fans war aber mit Sicherheit FINNTROLL das Highlight des Abends, die ich mir aber nicht angeschaut habe, da ich dann doch lieber zu MARDUK ins Zelt bin, was sich als eine gute Wahl herausstellte, denn die Herren haben mächtig gerockt. Es war schon spät und die letzte Band des Abends waren NOCTE OBUCTA, es war Zeit für mich zu gehen, aber für viele andere scheinbar noch nicht, denn das Zelt war noch ordenlich gefüllt als die letzte Band des Abends in die Saiten gehauen haben.

Samstag, Tag 3 auf dem Summer Breeze

Puh ist das heiß im Zelt... nun gut. Guten Morgen, Tag 3 auf dem Summer Breeze, nach dem üblichen Ritual und ein paar Gesternsäften sollte es dann auch bald wieder Richtung Festivalgelände. Aber auf Grund des Gestensaft-Frühstücks verschob sich mein Eintreffen auf dem Festivalgeläde um ein paar wenige Stunden, aber immer noch rechtzeig um die für heute anstehenden hochkarätigen Bands nicht zu verpassen. Ich bin gerade noch rechtzeitig zu MOONSPELL an der Mainstage angekommen, und der Endspurt vom Eingang bis zu Mianstage hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn Moonspell haben ein hammer Set in der brallen Mittagssonne abgeliefert. Danach folgten dann KNOKATOR auf der painstage, ok ich muss zugeben, musikalisch nicht meine Welt, aber für ein Festival eine spassige Angelegenheit und mit Ihrem Auftritt auch immer schön zu fotografieren. Gute Show der Freaks, das Publikum hat Sie gefeiert, zu Recht, denn Knokator wissen wie man mit dem Publikum spielt. Danach wurde es auf der Mainstage wieder ernster, denn dort waren nun DEVILDRIVER am Start. Mit Klassikern der ersten Alben, die wir natürlich alle hören wollten haben Sie sich mächtig ins Zeug gelegt und für die jenigen die eher auf die neueren Songs stehen war natürlich auch was in der Setliste dabei. Ich weiß bis heute noch nicht was Dez immer mit David Hesselhof in seinen Ansagen hatte, denn er meinet wir deutschen lieben Ihn... Naja woher er diese Informationen hat ist mir schleierhaft. Auf jeden Fall waren Devildriver verdammt dick und haben ordentlich einen raus gehauen. Nun ging es dann mal schnell rüber zum Partyzelt, denn dort spielten PROPAIN die wie gewohnt Ihr bestes gaben. eine gute Mischung aus altem und neuem Material, wobei mich das alte Material, Stichwort "Foul Taste Of Freedom", an diesem Nachmittag am meisten überzeugt haben, wenn auch das neuere Material nicht von schlechten Eltern ist. Die Show war sehr gut und die Herren haben alles gegeben. Dann hing es vom einen Hardcore Knaller rüber auf die Mainstage zum nächsten Hardcore Knaller. HATEBREED packten den Dampfhammer aus und zerlegten wie gewohnt die Stage und im Pit war ein buntes Treiben angesagt. Jamie weiß einfach was zu tun ist um das Volk so richtig abgehen zu lassen. Hatebreed waren schon immer Live eine Macht und sind es heute immer noch. Dann waren AMOPHIS auf der Painstage am Start, von denen ich mir aber nur ein Paar Songs angeschaut habe, eine großartige Band die ich sehr gerne höre und schon sehr oft Live gesehen habe, Tomi und Esa wissen was sie machen. Aber mich zog es dann doch ins Partyzelt, denn dort waren ENSLAVED angesagt, die ich bis Dato leider nur vorher einemal Live sehen konnte. Folglich war es für mich klar das ich mir die Progressiven Blackmetaller geben werde. Und jaaaaa sie haben es mir gegeben mit einer hammer Setliste, das Zelt war bis in die letzten Ecken gefüllt, und nicht nur ich hatte meinen Spass mit der Performance von Enslaved. Für mich das erste Highlight des tages, wenn auch vorher natürlich schon eiige Band ordentlich überzeugen konnten. Und dann folge auch gleich das nächste Highlight. IN FLAMES auf der Mainstage. Und die Massen pilgerten, und sie pilgerten und sie pilgerten, bis die gesamte verfügbare Fläche im Mainstage Sektor gefüllt war. Jeder wollte In Flames sehen und sie haben keinen enteuscht mit Ihrem Set. Mir persönlich war es dann doch etwas zu voll und ich habe Platz auf der VIP Tribüne genommen. Hach was eine tolle Sache haben sich da die Breeze Macher wieder einfallen lassen. Recht nahe mit direktem Blickkontakt auf die Mainstage konnte man sich entspannt In Flames anschauen, oben gab es was zu trinken und es war eine gute Stimmung auf den Rängen. ja man wird älter und muss nicht mehr bei jeder Band vorne mit am Start sein. Aber nun gut In Flames haben sowas von gerockt, verdammt waren die gut. Aber ich habe auch nichts anders erwartet, ich habe sie seit Anfang der 2000sender mehrmals Live gesehen und ich habe wieder einmal nichts anders von den Sweden erwartet. In Flames halt (y). Aber damit war es für mich mit den Hightlights für den letzten Breeze Tag noch lange nicht vorbei. Denn jetzt standen PRIMORDIAL im Partyzelt auf der Bühne, und im Kontext mit Enslaved war das ein ultimatives Black Package an diesem Abend. Sie haben überzeugt auf voller Länge, wie auch schon 2 Jahre zuvor auf dem Breeze. Es ist halt auch einfach eine Band auf die man zählen kann. Ja und dann war es endlich soweit, es war schon spät aber diese Band als Abschluss für ein Festival ist das Non-Plus-Ultra. Und das sahen wohl nicht nur meine wenigkeit sondern auch viele viele anderen Festivalbesucher so. Denn das Zelt war für kurz nach 2:00 nachts sehr g ut gefüllt als meien Freunde von LONG DISTANCE CALLING die Bühne enterten. Und was für eine Show haben LDC hingelegt, ganz großes Kino sag ich da nur, ein wirklich gelungener Abschluss für ein tolles Festival.

Auch dieses Jahr war das Summer Breeze wieder die Reise wert, die Macher wissen wie es sich feiern lässt. Meine persönlichen Highlights waren Long Distance Calling, Lamb Of God, Solstafir, Cult Of Luna, Tiamat, Fear Factory, Soilwork, Devildriver, In Flames, Enslaved und Primordial

Ich für meinen Teil bin dann doch erst gegen 5:00 Uhr vom Festival Gelände richtung Zelt gegangen, hatte ich doch noch ein wenig Zeit mit den LDC Jungs verbracht, aber alles muss auch mal ein Ende haben. Und dann war es leider auch schon vorbei das Summer Breeze 2013. Viel Schlaf hatte ich nicht bekommen in der Nacht, denn um 6-7 hat die Sonne schon wieder ordentlich gebrutzelt, und die Zeit war gekommen das Lager in Ordnung zu bringen und unseren Müll der letzten Tage zusammen zu suchen und zu beseitigen. Da wir aber anständige Leute sind haben wir quasi jeden Morgen die Reste vom Vortag bzw Abend schon beseitigt, so das es sich doch recht gut gestaltete, wenn auch die Müdigkeit noch in den KNochen steckte. Die abreise gestaltete sich genau so wie die Anreise sehr problemlos, auch wenn wir dieses mal die andere Ausfahrt genommen haben, hat sich der Abreisetross doch recht gut verteilt.


Und zu guter letzt will ich euch die Bilder von den Live Shows nicht vorenthalten die Ihr bei uns hier auf New-Core.de in der Bildergalerie findet. Summer Breeze 2013 Mein Dank geht an die Summer Breeze Macher von Silverdust. Weitere Informationen und Rückblicke zum Summer Breeze Festival gibt es natürlich auf der Webseite auf Summer-Breeze.de

Autor: Pierre
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