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25th
Aug 10

Summer Breeze 2010 Review

Der Festival Nachbericht vom Summer Breeze 2010 in Dinkelsbühl
EN Dinkelsbühl

Der Festival Nachbericht vom Summer Breeze 2010 in Dinkelsbühl

Tag: 0, die Anreise und die Nuclear Blast Label Night.

Ich bin mit meinen Kollegen schon am sonnigen Mittwoch Nachmittag angereist um in aller Ruhe unser Lager aufzuschlagen. Die Anreise war problemlos und wir sind gut durchgekommen, auch der Einlass und die Zuweisung der Campingflächen war super organisiert so das wir uns zügig an das Aufbauen der Zelte machen konnten um dann am Abend auf der Nuclear Blast Label Nacht im Party Zelt das diesjährige Summer Breeze Festival entsprechend einzuleiten. Den dort erwarteten uns schon u.a. Unleased, Rage, Equilibrium, Suicide Angels, Annotations of an Autopsy und Milking the Goatmachine um mit uns den Start des Festivals entsprechen laut starten zu lassen. Das Gelände und das Partyzelt waren schon entsprechend gut gefüllt und die Stimmung auf dem gesamten Festivalgelände war richtig gut und die Metalheads hatten schon Ihren Spaß.

Nach dem uns die Nuclear Blast Fraktionen schon so richtig eingeheizt haben sind wir dann über den mittlerweile voll besuchten Campingplatz zu unserem Lager gegangen und haben mit unseren bisher unbekannten Nachbarn noch einen super Aus klang des Abends bestritten. Wir Metalheads finden sich ja immer schnell und ich muss sagen, wir sind einfach eine freundliche und herzliche Gemeinde die sich einmal im Jahr auf dem Summer Breeze Festival treffen um mit einander einen haufen Spass zu haben.

Tag: 1, jetzt geht’s erst richtig los.

Die Nacht war kurz aber es gibt kein Halten denn um 12:50 spielen die ersten Bands und wir wollen ja nichts verpassen. Also pilgerten wir mit einer gut gelaunten Truppe Richtung Einlass wo schon eine Herde von Metalheads warteten das sich die Tore zum Summer Breeze Festival Gelände öffnen. Auch hier ging es wie auch am Vorabend reibungslos über mehrere Gates ins Gelände und die Masse hat sich angenehm auf dem Gelände verteilt. An diese Stelle auch ein Lob an die Security die wirklich korrekt drauf waren und sehr entspannt ihren Job gemacht haben. Auf dem Weg zur Pain und Main Stage sind wir dann auch schon am Merch vorbeigekommen wo man sich schon mal reichlich mit neuen Shirts, CD's und allem möglichen versorgen konnte. Der Merchbereich ist optimal gelegen in der Mitte, zwischen Hauptbühnen und Partyzelt. Auch reichlich lecker zu essen gibt es auf dem Gelände so das keiner verhungern muss und natürlich an allen Ecken Bierstände wo man seine durstige Kehle befriedigen kann. Das Wetter war spitze und wie nicht anders erwartet hat uns schon am frühen Morgen die Sonne beglückt so das einem die kühlen Getränke auf dem Gelände gerade richtig kamen.

Weiter ging es dann zügig zur Painstage wo schon die ersten Töne aus den Boxen zu verlauten waren. Auch die 2 Hauptbühnen sind optimal organisiert, so das man sehr kurze Wege hat und auch keine Band verpasst. Denn während die eine Band auf der Painstage Ihr bestes gibt wird auf der Mainstage fleißig für die nächste Band umgebaut, so das diese unmittelbar nach dem Ende auf der Painstage durchstarten konnte. Eine wirklich gut durchdachte Organistation die dem Besucher die Möglichkeit gibt wirklich jede Band auf den beiden Bühnen zu sehen. Am ersten Tag teilen sich hochkarätige Bands die beiden Bühnen auf denen u.a. Napalm Death, Ill Nino, Parkway Drive, The 69 Eyes, Die Apokalyptischen Reiter, Agnostic Front, Obituary, Dark Tranquility, Subway to Sally sowie Behemoth spielten. Der Sound auf den beiden Hauptbühnen war sehr ordentlich und top abgemischt. Ebenso das zwischen den beiden Stages eine Riesen Leinwand stand auf der man auch aus der ferne wirklich gut das Geschehen auf den Bühnen mit bekommen hat. Das Summer Breeze Media Team haben sich nicht lumpen lassen und so wurde auf professionelle Weise Kammerschwenkarmen und Handkameras jede Show aufgenommen und an die Leinwand geworfen.

Aber auch das Lineup im Partyzelt war nicht von Schlechten Eltern. So ist man mehrmals am Tag zwischen Pain/Main Stage und dem Partyzelt hin und her gepilgert. Ein schönes großes Zelt welches unten rum durchgehen geöffnet ist so das auch Tageslicht rein kommt und man quasi über alle Seiten rein gehen konnte. Also kein warten vor engen Zelttüren, auch eine gut durchdachte Sache. Das Zelt war am ersten Tag auch sehr gut besucht. Denn es spielten dort u.a. Insomnium, Swallow The Sun, Dew-Scented, AHAB, Triptykon, Macabre, Raised Fist, Necrophagist um nur ein paar zu nennen. Auch hier konnte man sich über den Sound und die Abmischung in keinster Weise beschweren, die Tontechnik macht einen absolut professionellen Job auf dem Summer Breeze.

Zwischenzeitlich konnte man sich auf den beiden großen Freiflächen neben dem Zelt sowie vor der Main und Pain Stage die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und etwas verschnaufen.Und auch auf der Hauptwiese war noch eine kleine Bühne untergebracht auf der Newcomer Bands Ihr bestes gegeben haben. Wären um 1:00 Uhr die letzte Band auf der Hauptbühne den ersten Tag beendeten ging es munter bis um 4:00 Uhr im Party Zelt mit Bands weiter welches auch noch zu später Stunde sehr gut besucht war und die Bands so richtig Gas gegeben haben. Wir machten uns dann auch so langsam auf zu unserem Lager und ließen den Tag 1 ausklingen, denn es erwarten uns ja noch 2 weitere Tage auf dem Summer Breeze Festival.

Tag: 2, und ab geht die Post

Nach dem ja die erste Nacht in der Frühe endete hat es sich ausgezahlt sich etwas früher abzulegen. Somit bin ich in bester Verfassung aufgewacht um in den 2. Festival Tag zu starten. Auch rund um unser Lager haben schon wieder viele Metalheads auf den kommenden Tag vorbereitet. So waren schon einige am grillen und stoßen auch schon wieder mit Gerstensaft an um den Tag zu begießen. Ich für meinen Teil bin erst mal zum Festival eigenen Supermark gegangen um mich mit Frühstück einzudecken. Ja ihr habt richtig gehört... Auf dem Summer Breeze gibt es einen richtigen Supermarkt wo man alles notwendige zu sehr sozialen Preisen einkaufen konnte um über die Festivaltage zu kommen. Neben Bier und antialkoholischen Getränken gab es dort auch Brot, Wurst, Käse und Fleisch für auf den Grill. Eine wirklich gute Idee die Scheune in einen kleinen Supermarkt um zu bauen die von den Metalheads dankend angenommen wurde. Auf dem Rückweg zum Lager machte ich dann noch ein paar nette Bekanntschaften mit Gleichgesinnten und hatte wirklich viel Spaß, es fühlt sich einfach gut an und die Besucher sind echt alle gut drauf und lassen einen dran teil haben.

Nachdem ich mich dann gestärkt hatte wurde es auch schon wieder Zeit in Richtung Festivalgelände mich zu begeben um einen weiteren super Tag mit einem Haufen guter Bands zu starten. Denn es spielten auf den beiden Hauptbühnen u.a. Anathema, Cannibal Corpse, Heaven Shall Burn, Black Dahlia Murder, Hypocrisy, End Of Green und noch einige andere Bands. Nicht nur die Hauptbühnen haben die Massen angezogen sonder auch im Partyzelt war wieder ein dickes Programm aufgefahren wo sich Bands wie Kylesa, Disbelief, Despised Icon, Hail of Bullet, Dying Fetus und viele andere die Klinke in die Hand gaben. Den Abschluss machten an diesem Abend die Jungs von Long Distance Calling aus Münster, die absolut Sehwertens und hörenswert waren und mit Ihrem Sound für einen super Ausklang des 2. Tags sorgten.

Tag: 3, der finale Tag

Es wurde spät die letzte Nacht, nach dem Long Distance Calling um 4:00 Uhr den letzten Ton spielten. Somit war ich gut beraten mich auch zeitnah in mein Schlaflager zu begeben was sich wieder auszahlte um den finalen Tag auf dem Summer Breeze Festival zu beginnen. Theoretisch könnte auf dem Summer Breeze 3 Tage lang durch feiern, aber da ich ja nicht nur zum Spaß hier bin sondern euch auch Bericht erstatten wollte und einen Haufen guter Bilder von den Shows mit bringen wollte, muss man mit seinen Kräften etwas haushalten. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es dann um kurz vor 11:00 Uhr wieder Richtung Festivalgelände um den finalen Festival Tag einzuläuten. Denn auch am letzten Tag tanzt wieder so richtig der Bär. Den Einstige haben Be'lakor aus Australien auf der Painstage gemacht, gefolgt von The Foreshadowing auf der Mainstage und Undertow wiederum auf der Painstage. Weitere Bands auf den beiden Bühnen waren u.a. Sepultura, Dark Funeral, Children of Bodom und ein Surprise Act der vor Sick of it All kommen soll. Jeder war auf diesen Act gespannt, keiner wusste genau wer es sein wird und es wurde reichlich spekuliert. Die Überraschung war dann komplett als dann der Mannheimer Türke und Headbanger Buelent Ceylan die Bühne enterte und uns eine Stand-up-Comedy Show rund um die Metalgemeinde präsentierte. Für das Ende eines erfolgreichen Festival Wochenendes haben dann My Dying Bride auf der Painstage gesorgt und die Besucher waren sichtlich begeistert und sehr zufrieden. Auch wenn nun auf den Hauptbühnen nun keine Bands mehr spielten war noch ein reges Treiben um die Stände und für die meisten Noch kein Ende in Sicht.

Ich zog dann weiter um ein letztes mal mir die Bands im Partyzelt an zu schauen, denn dort spielten u.a. Maroon, Asphix, The Crown, Eisregen, Count Raven, 1249, Warbringer und viele andere. Auch hier ging es wieder bis spät in die Nacht als ich mich dann Richtung Schlaflager auf machte um dann ausgeschlafen am Sonntag Vormittag das Zelt abzubauen und Ordnung zu machen sowie den angefallen Müll in die eigens dafür verteilten Summer Breeze Müll-sacke zu verpacken was ja nicht für jeden selbstverständlich ist. Für diejenigen die Ihren Sack am an der Station abgaben gab es dann auch noch ein riesiges Poster als Luftaufnahme vom gesamten Festivalgelände inklusive Campingplatz vom aktuellen Wochenende als Andenken, ein feiner Zug von den Summer Breeze Machern. Nach dem das erledigt war machten wir uns dann ganz entspannt dem Heimweg. Und wie das so nach einem Festival Wochenende so ist trifft man immer noch fröhlich gestimmte Gleichgesinnte auf Deutschlands Straßen und Raststätten.

Resume

Ich muss schon sagen, das war ein spitzen Festival, angefangen bei der Organisation, den Security, all den zuständigen Mithelfer sowie den Verantwortlichen und natürlich den Bands die uns über die ganzen Tage mit Sound und Liveshows versorgt haben. Ich kann nur jedem sagen, wenn Du Spaß haben willst, gute Bands sehen willst und ein optimales und freundlichen rund herum haben willst bist Du auf dem Summer Breeze Festival genau richtig. Und ich für meinen Teil werde mit Sicherheit auch kommendes Jahr im August wieder nach Dinkelsbühl fahren um mit freundlichen Gleichgesinnten ein paar super Festivaltage zu haben.

Und zu guter Letzt will ich euch die weiteren Bilder von den Live Shows nicht vorenthalten die Ihr bei uns hier auf New-Core.de in der Bildergalerie findet. Mein Dank geht an die Summer Breeze Macher von Silverdust. Weitere Informationen und Rückblicke zum Summer Breeze Festival gibt es natürlich auf der Webseite auf Summer-Breeze.de

Autor: Pierre
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