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15th
Nov 04

Eastpak Resistance Tour 2004

Eastpak Resistance Tour 2004-46
EN Osnabrück

Osnabrück, Dütehalle mit: Destiny, Maroon, Walls Of Jericho, Unearth, The Bones, 7 Seconds, Sick Of It All

Samstagabend, scheiss Wetter, trotzdem jede Menge glückliche Gesichter, denn das Herbsthighlight stand vor der Tür: Die Eastpak Resistance Tour machte mal wieder halt in Osnabrück um eine große Hardcore Party zu feiern und genau das sollte auch geschehen.

Pünktlich um 18.30 Uhr betraten Destiny die Bühne. Trotz des sehr zurückhaltenden Publikums gab die Band alles und knüppelten einen Song nach dem anderen runter.

Als nächsten standen Maroon auf dem Programm, die für die Bildung des ersten Moshpits sorgten und mit ihren Songs die Menge so langsam wachrüttelten. Zu den Songs von ihrem Album „Endorsed By Hate“ entstand dann auch „der kleinste Circlepit des Abends“ (Andre Moraweck v. Maroon). Selbstverständlich fehlten auch nicht die Hits „Still Believe In What Has“ und „Stillborn“.

Nun drängten ein paar mehr Leute nach vorne denn Walls Of Jericho waren an der Reihe. Und die bretterten gleich mit voller Wucht los, das sich viele Leute, zu denen ich mich auch zähle, nicht mehr zurückhalten konnten und sich mit der Musik mitreißen ließen. Mit einem Hammertempo flogen Beine und Arme durch die Luft und Circlepits machten ihre Runden zu u.a. „Playing Soldier Again“, „1:43 AM“ und „Day And A Thousand Years“. Mitgeschriehen durfte dann natürlich auch als der letzte Song „Revival Never Goes Out Of Style“ angestimmt wurde.

Als die Luft dann so langsam an Temperatur zugenommen hatte durften Unearth ihr Können unter Beweis stellten – was sie auch von Beginn an sofort in eine Tat umsetzten. Circlepits zu Doublebase-Massakern, Headbangen zu genial gespielten Riffs war angesagt, hier waren Metaller wie auch Hardcore Hörer zusammen am feiern. Gespielt wurden neue Stücke wie „Black Hearts Now Reign“ aber auch alte Songs wie „Only The People“ gab es zu Hören.

Nun war Rock’n’Roll von The Bones angesagt. Diesen konnte ich selber aufgrund Nahrungsaufnahme nur kurz zuhören. Die Rock’n’Roll Fans waren begeistert am Tanzen, jedoch ließen sich die vor allem wegen den Metalcore Bands angereisten Besucher nicht wirklich überzeugen.

Passend zu dem Oldschool-Part des Abends war ich aber wieder in der Halle um mir den Auftritt von 7 Seconds anzusehen. Durchgehend zügig, wie man es von ihnen gewöhnt ist, spielten sie einen Mix aus alten Klassiker und neuen Songs, die nur aufgrund einer kleinen Rangelei im Pit unterbrochen wurden, um die sich androhende Schlägerei zu unterbinden, welches mit Applaus sehr gelobt wurde. Davon aber nicht aus der Form gebracht wurde dann auch noch „If The Kids Are United“ gecovert.

Nach einer etwas längeren Umbaupause begann das Intro um die Hauptband des Abends anzukündigen: Sick Of It All, die die Leute richtig zum Feiern brachten. Von „Injustice System!“ über „Scratch The Surface“ bis hin zu den Songs des letzten Studioalbums bot die Band das komplette Programm um die Halle komplett in eine Party zu verwandeln. Neben Sidekicks und Circlepits wurde dann auch noch eine Wall Of Death mal nach hinten in Richtung Mischpult gestartet um noch mehr Leute in Bewegung zu bringen. Und auch der Wunsch nach einer Zugabe wurde sofort erfüllt.

Im großen und ganzen ein, wie auch im Vorjahr, sehr gelungener, anstrengender Abend der für jeden etwas zu bieten hatte und dem Eintritt gerecht wurde. Nächstes Jahr gerne wieder!

Autor: Benni
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