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02nd
Jun 11

Long Distance Calling

A Long Distance Calling Interview in Frankfurt
ENGuest: Dave Sustain (Guitar)

Long Distance Calling - Pierre im Interview mit Dave Sustain

Long Distance Calling
Pierre im Interview mit Dave Sustain

1. Freut mich dich im Interview zu haben. Für diejenigen die Long Distance Calling noch nicht kennen, erzähl doch mal kurz was Über die Band ansich ?

Dave: Wir kommen fast alle aus dem Raum Münster, Reimut, Flo, Janosch und ich. Jan kommt aus Dortmund wobei er Job bedingt zur Zeit in Berlin lebt. Uns gibt es jetzt seit 2005 wo alles anfing mit dem Demo und den ersten Sessions. Mittlerweile haben wir den 3 Longplayer draußen und der Sound geht alles so in die Richtung instrumental Rock.

2. Wie würdest Du euren Sound beschreiben ohne direkt in Schubladen zu landen und was ist eure Inspiration ?

Dave: Unser Sound ist sehr rockig und es ist kein Post Rock. Gerade unsere neue Scheibe ist sehr 70er angehaucht finde ich, und ist breit gefächert, es ist mal ein Metal Riff drin, aber dann auch mal ein Jazz Riff drin. Und das ist es auch was für uns wichtig ist eine Bandbreite abzudecken und Sachen zu machen auf die man einfach Bock hat und sich sicher fühlen kann. "OK das ist jetzt geil und das sollten wir machen" und halt keine Schranken vor sich zu haben. Das ist halt wichtig und ich finde das hört man unserer Musik auch an.


3. Welche Bands im Bezug auf "Long Distance Calling" haben euch bisher am meisten beeinflusst und was hört ihr sonst noch für Musik ?

Dave: Ahhh, jetzt geht das wieder los (lach...) und es werden mich wieder 2 Leute killen wenn ich diese Namen nenne. Tool auf jeden Fall und Pink Floyd das ist wichtig und alte Led Zeppelin Sachen und Black Sabbath definitiv. Dann halt Alice in Chains was so das Riffing angeht und Reimut hat halt noch viel Elektro Einflüsse weil er ja auch Elektro Mucke macht und aus dem Hip Hop kommt.

Pierre: Also das Beste aus dem 70er Rock und den 80/90er Grunge Zeiten ?

Dave: Ja wir haben ein breites Spektrum da wir viel unterschiedliches Zeugs hören. Ich habe lange Zeit Prog-Rock gehört und Metal halt auch so Sachen wie Dream Theater und da kommt halt auch das ein oder andere krumme Riff her.


4. Wo wir jetzt gerade bei den 70er sind. Der Bandname erinnert mich an eine Scheibe von Jimi Hendrix, hat damit aber bestimmt nichts zu tun, wie seit Ihr auf den Namen gekommen?

Dave: Der Name entstand auf einem der Rock am Ring Festivals, ich weiß nicht mehr genau wann das war, ich glaube 2006. Reimut und Jan waren dort und es sollte gleich irgend eine Band spielen. Während der Pause liefen auf der Leinwand Videos ab, u.a. auch eins von Phönix mit dem Titel "Long Distance Call", sie sahen sich beide so an... "Jo... alles klar", und dann war der Name geboren.

Pierre: Und hat der Name für euch auch eine tiefere Bedeutung ?

Dave: Auf jeden Fall, es hat für uns so die Bedeutung "Der Ruf in die Ferne" und den inneren Zwang etwas aus sich aus zu brechen. Zum weiteren hat es auch ein wenig mit dem Zeitalter der Kommunikation zu tun, es wird ja immer mehr, sei es Internet usw. und das ist halt auch etwas aktuelles in dem Namen.


5. Ein Teil der Bandmitglieder haben bisher eher in härten Bands gespielt, wie kommt es das Ihr euch zusammen getan habt für solch einen sphärischen & progressiven Sound zu machen ?

Dave: Ja Flo und Janosch auf jeden Fall, die haben früher bei Misery Speaks gespielt. Wir kannten uns damals schon weil wir alle im selben Bunker geprobt haben. Man ist sich halt immer mal wieder so über den Weg gelaufen und hat mit einander gesprochen und so. Und wärend der Zeit sind wir alle, also Jan, Janosch, Flo und ich komplett auf Porcupine Tree steil gegangen. Und das war dann in der Zeit so der kleinste gemeinsame Nenner und daraus entstand dann das Ganze. Deswegen haben wir früher auch geplant eine Band mit Sänger zu machen, haben ein halbes Jahr lang gesucht, aber es war einfach keine da. Wir haben zwar ein paar Leute ausprobiert, aber es war halt nie so cool das es halt gepasst hat und in einander gegriffen hat. Und daher spielen wir halt instrumental.

Long Distance Calling - Live at Frankfurt - Das Bett 09.05.2011

Long Distance Calling
Picture: Pierre

Long Distance Calling - Live at Frankfurt - Das Bett 09.05.2011

Long Distance Calling
Picture: Pierre


6. Bisher habt Ihr auf jedem Album einen Gastsänger gehabt, zu erst "Peter Dolving" von (The Haunted), dann "Jonas Renkse" von Katatonia und auf dem neuen Album "John Bush" von (Armored Saint und Anthrax). Wieso für jedes Album einen Song mit Gesang und warum genau diese 3 Sänger ?

Dave: Hee ja mit den jeweiligen Sänger war das total strange. Bei der ersten Platten war es halt so eine Proberaum Spinnereien... "Ja komm, lass uns doch mal den und den fragen oder so, und wir... nö kommt, der der sagt doch eh nein. Und so fragste da an und der sagt ja, und dann stehste da, Scheiße, mega geil." So ist das bisher immer gelaufen, auch bei John Bush, das war echt abgefahren. Wir machen halt immer nur einen Song pro Album, weil das Problem bei den Songs ist ja immer das wir diese nicht wirklich Live performen können. Und je mehr Du davon hast um so mehr schränkst Du dein Programm live damit ein und dich als Band dann im Prinzip ja auch. Für uns ist es natürlich künstlerisch cool und Spass macht auch mal einen Song zu schreiben mit einem Sänger weil wir die Möglichkeit ja sonst nicht haben. und dann halt das spannende, Du machst halt die Struktur und den Refrain für den Song fertig und schickst es rüber, sagst zu Ihm "mach einfach was Du willst" und dann kommt das zurück und es ist Mega geil, es ist nicht das was Du erwartet hast und das ist das coole daran. Es macht halt jeder etwas anderes daraus und setzt dann einfach noch einen drauf.


7. Ich habe letzte Woche mit "Jonas Renkse" von Katatonia gesprochen und ihn auf den Song "Nearing the Grave" angesprochen. Seine Stimme ist ein echter Trademark und hat euren Song schon fast in einen Katatonia Song verwandelt!

Dave: Ja voll, in irgendeiner Zeitung stand auch mal, dies sei der Beste Katatonia Song (lach...)

Pierre: Hee, ja der Gitarrist von Katatonia "Anders" meinte dann auch im Scherz, vielleicht covern wir den Song mal. (lach...)

Dave: Ja der Anders ist ein witziger Typ, die sind alle voll locker.

Pierre: Es passt alles wunderbar zusammen, hatte Ihr beim schreiben des Songs schon die Idee das "Jonas" die Gesangslinie hin zusteuern wird ?

Dave: Ja das wissen wir dann immer schon im vornherein, denn man muss beim Schreiben einfach ein gewisses Gefühl haben was derjenige machen könnte. Sonst wäre das ein bisschen so in Blaue rein geschreiben und das wäre dann so ein Zufalls-Ding daß nicht wirklich funktionieren würde.

Pierre: Also ist es auch nicht wirklich verwunderlich das "Nearing the Grave" auch musikalisch schon etwas nach Katatonia klingt ?

Dave: Äh, ja unbewust schon. Man versucht das natürlich schon etwas zu vermeiden, aber man hat da ja auch so ein Bild im Kopf und das ist halt auch mal da.

Pierre: Ok beim Song mit John Bush hört man jedoch nichts von Armored Saint und Anthrax.

Dave: Ja richtig, wobei ich finde da haben wir eine richtigen Alice in Chains Schlag drin, denn er kann ja auch wirklich Grunge mäßig singen.


8. Ich weiß nicht ob es an dem Sound der einzelnen Songs generell liegt, aber jedes Album klingt wie ein Konzeptalbum. Schreibt Ihr die Songs für jedes Album in einem gewissen Kontext zu einander ?

Dave: Die Songs entstehen generell immer in der gleichen Zeit und so. Mir ist es auch sehr wichtig dass das so bleibt. Wir haben auch von der letzten Scheibe noch ein paar Riff über, aber das sind dann Riffs die sind vorbei. Ab der nächsten Platte wird einfach neu geschrieben, es ist halt auch immer eine neue Ära, denn man entwickelt sich ja auch und will neue Sachen machen und da finde ich es dann doof altes mit zu übernehmen. Da fehlt dann einfach die Entwicklung. Das macht dann auch den Charakter der jeweiligen Platten aus, es ist einfach aus einem Guss bzw aus einer Ära und das hört man dann auch.

9. Eure Songs sind sehr ausgedehnt, atmosphärisch und extrem fließend. Wie entstehen bei euch die Songs, wie geht Ihr an das Songwriting ran ?

Dave: Da gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Die eine ist, wir kommen in den Proberaum und jammen ein wenig rum. Wir nehmen immer alles auf da man das ein oder andere Riff innerhalb von 5 Minuten vergisst, das ist echt ein Elend und deswegen läuft das Ding immer mit. Wenn dann gewisse Parts, oder auch drei, vier schon ineinander greifen ist das spitze, und wir sagen uns cool, hier müssen wir was drauß bauen, dann wird das in Angriff genommen. Die andere Möglichkeit ist, der eine oder andere baut zu Hause schon etwas vor, macht ein paar Riffs und Part und so. Das wird dann vorgestellt und wir gehen zusammen noch mal drüber. Oder es kommt einfach jemand mit einem Riff rein, "Eh hört euch das an..." und wir bauen dann daran rum. Aber was halt generell der Fall ist das wir wir uns viel Zeit lassen für die Song. Die allgemeine Struktur ist eigentlich schon schnell fertig, aber die Songs müssen halt auch reifen. Sich das Ganze anhören und dann fällt einem hier und da noch was ein was man drunter spielen kann und so. Das kommt dann immer erst so in dieser Reife-Phase in 2-3 Monaten. Und der letzte Schliff dann natürlich im Studio, da hat man spontan immer so viele Ideen und die will man dann unterbringen.

Long Distance Calling - Live at Frankfurt - Das Bett 09.05.2011

Long Distance Calling
Picture: Pierre

Long Distance Calling - Live at Frankfurt - Das Bett 09.05.2011

Long Distance Calling
Picture: Pierre


10. Ich kann mir vorstellen das man beim Schreiben der instrumentalen Songs mehr Freiheiten hat. Alleine schon was das Arrangement angeht und den Einsatz der Effekte ?

Dave: Ja man ist halt nicht so als reiner Rhythmus-Mann da, das teile ich mir auch mit Flo an der Gitarre. Das ist halt das coole man kann sich halt echt ein bisschen austoben. Man kann halt Melodien beisteuern und ein Riff drunter legen was auch aufdringlich ist weil keine Stimme da ist die man verdecken kann, man kann halt echt Gas geben, das ist halt echt cool.

11. Denke das ist es, die ganzen Melodien und Fill ins die drin sind. Wie schafft Ihr es das die Songs auch ohne Gesang interessant für den Zuhörer bleiben ?

Dave: Ja ich glaub das sind halt die Melodien, das ist richtig, die Abwechslung von Melodien und Rhythmus das macht halt auch viel aus. Auch Riffs finde ich, gerade momentan, mal abgesehen vom Metal, das kommt halt nicht so oft vor in der Musik und das finde ich echt schade. Und das sind halt auch so unsere 3 Elemente und natürlich die Elektronik die das ganze noch mal etwas mehr auffrischen.


12. Euer aktuelles Album "Long Distance Calling" ist seit einigen Wochen draußen, wie ist das Feedback von der Presse und den Fans ?

Dave: Extrem gut, wirklich richtig richtig gut, das ist überwältigend auf jeden Fall. Bisher haben wir überall nur positive Kritiken bekommen. Und auch Live merken wir das, die Leute, sobald da ein Lick kommt oder ein Intro Ding kommt, da wissen die gleich alle Bescheid und freuen sind dann halt tierisch, das ist echt cool. Besser hätte es nicht laufen können, echt unfassbar.

Pierre: Es ist vielleicht auch gerade so ein Punkt der Zeit wo Prog-Rock viel Zuspruch bekommt. Prog ist ja auch ein Ausdruck von Offenheit und Experimentierfreudigkeit. Gerade auch bei älteren Leuten.

Dave: Ja klar die Jungs haben halt die 60er und 70er durch gemacht und da war das halt groß. Und das finde ich auch cool an unserem Publikum, das da der 65 jährige Alt-Hippie neben dem Metal Kids steht, das ist halt echt cool so.


13. Erzählt uns ein wenig zum neuen Album, und in was unterscheidet es sich von euren ersten beiden Scheiben ?

Dave: Im Gegensatz zu "Avoid the Light" ist das neue Album noch rockiger und riffiger geworden. Und gerade der Sound ist extrem anders, wir wollten halt unseren Sound haben. Bei "Avoid the Light" war es halt so, wir waren bei Kurt und das war richtig geil. Bei Kurz ist es halt so, bei den Band die er aufnimmt, da hört man Ihn immer raus. Sound mäßig sowie auch bei den Melodien die er beigesteuert hat, das hörst Du halt einfach raus. Und diesmal wollten wir halt den Sound haben wie wir halt klingen und wie unsere Vorstellung ist das wir klingen sollen. Und das hat Benni echt wirklich richtig gut umgesetzt. Das war uns halt sehr wichtig, jemand zu haben der technisch halt auch sehr sehr fit ist, aber wir uns auch selber produzieren können, das war echt cool.

14. Wie sind die Aufnahmen zum neuen Album einstanden, wo habt Ihr aufgenommen und wie seit Ihr vorgegangen?

Dave: Im Grunde haben Flo und ich erst mal die Basics als Pilotspuren eingespielt und dann haben Janosch und Jan die Grundlagen der Drums und der Bassgitarre aufgenommen und beim Bass noch ein paar Korrekturen gemacht. Und dann haben Flo und ich uns immer abgewechselt mit den Parts aufnehmen. Es war echt cool, wir konnten lange dran arbeiten, aber waren beide nie fertig (lach...) es sei den wir hätten mal gesoffen (lach...)

Pierre: Ihr gibt dann für die ersten Aufnahmen, also für die Drums und den Bass, die Pilotspur mit den Gitarren erst mal vor damit Sie eine Grundlage haben und spielt die Gitarren später dann sauber ein ?

Dave: Ja, die Songs stehen schon zu 95%, vorher gehen wir nicht ins Studio. Diesmal war es halt echt das coole, das wir viel Zeit hatten und lange an dem Sound drehen konnten. Wir haben länger an dem Sound gedreht als das wir eingespielt haben. Wir haben erst auf Aufnahme gedrückt als der Sound genau stand und wir uns gesagt haben, das ist cool und das passt genau rein. Teilweise hast Du dann halt 2 Stunden an einem Sound gesucht bis der dann stand.

Pierre: Habt Ihr die Gitarren erst clean eingespielt und dann über das Pult die Effekte hinzu gemischt oder direkt mit den Effekten aufgenommen?

Dave: Nein wir haben direkt mit den Effekten aufgenommen, deswegen auch die lange Dreherei, das ist halt schon etwas nach alter Schule. Und das macht es halt auch aus, denn Du spielt ja auch anders wenn die Effekten drauf sind, Du spielst dann mit den Effekten. Wenn die nicht mit drauf sind spielst du straight dein Ding durch und mischt die Effekte mit drauf, und das kann dann manchmal nicht funktionieren. So hast Du dann auch direkt das Bild und passt sich dem an, das ist echt die coolere Nummer.

Pierre: Natürlich läuft man da die Gefahr, das wenn es mal nicht stimmt, man die Parts wieder neu aufnehmen darf. Aber ja, man lebt ja mit den Effekten und das ist dann ein ganz anderes Spiel.

Dave: Richtig, das ist ein ganz anderes Spielen und ich finde, auch das hört man Platten an ob sie so eingespielt wurden oder nicht.

Long Distance Calling - Live at Frankfurt - Das Bett 09.05.2011

Long Distance Calling
Picture: Pierre

Long Distance Calling - Live at Frankfurt - Das Bett 09.05.2011

Long Distance Calling
Picture: Pierre


15. Kommen wir zu eurem vissuellen Part. Eure Garfiken der Shirts und der CD's haben immer so etwas undefinierbares. Wer hat die ganzen Designs und Grafiken zum neuen Album gemacht und was gebt Ihr dem Designer als Richtlinie mit auf den Weg wie es auszusehen hat?

Dave: Shirts mäßig macht das ein Kumpel von uns, der Tim, und das machen wir alle zusammen. Wenn es halt darum geht ein Cover zu machen oder so, geben wir Ihm das Hauptthema vor und geben Ihm zusammen Ideen. Er macht dann ein paar Vorschläge und diese bauen wir dann immer zusammen aus und daraus ergibt sich dann das konkrete Ding. So ist zbs. auch das Wings Logo entstanden.

Pierre: Und wie war das bei eurem aktuellen Cover? Das ist der Hammer!

Dave: Ja das hat ein Kumpel von uns aus Münster mit Bleistift gezeichnet, das ist echt der Hammer, unfassbar, das hat uns auch komplett geflashed als wir das gesehen haben, alter....


16. Zur Zeit seit Ihr auf einer Tour, Wie ist die Tour bisher gelaufen und gab es besondere Vorkommnisse ?

Dave: Ja bisher in Deutschland, Österreich und der Schweiz und dann Ende Mai sind wir dann noch in Spanien, Holland, Portugal und so unterwegs. Bisher ist die Tour super gelaufen, echt spitze. Macht aus Spass und haben uns mit Nihiling richtig gut eingegrooved. Die kennen wir ja auch schon seit ewigen Zeiten und das war von daher eine sichere Nummer. Es passt musikalisch und menschlich wirklich gut zusammen und dann macht das auch allen richtig Spass.


17. Ihr habt schon mit Katatonia und Anathema, um nur ein paar zu nennen, gespielt.

Dave: Oh ja, mit Katatonia war es richtig spitze und mit Anathema auch, mit unter die netteste Band mit der wir gespielt haben, sehr coole Typen.

Pierre: Mit welchen Bands würdet Ihr gerne mal eine Tour spielen ?

Dave: Hee, ei natürlich mit Porcupine Tree definitiv, Tool das wäre mega geil und Alice In Chains wäre auch mega. A Perfect Circle wäre cool, wenn die jemals noch mal auf Tour kommen würden. Der Billy hat ja seine andere Band gemacht und ich denke da ist bei A Perfect Circle der Ofen ein bislle aus, da kommt nichts mehr.

Pierre: Wer weiß wie es bei Alice In Chains jetzt weitergeht, nach dem Tod, wobei Sie ja ein neues Album draußen haben und dann ja wohl auch wieder auf Tour kommen sollten.

Dave: Ja die haben eine neue draußen und ich habe Sie vorletztes Jahr auf der Tour im November gesehen und dann auch noch beim Rock am Ring / Rock im Park als ich bei Katatonia Guitartech gemacht habe.

Pierre: Wie... Du hast bei Katatonia Guitartech gemacht ?

Dave: Ja als wir zusammen mit Ihnen auf Tour waren musste ich ihren Guitartech ersetzen weil diesee noch ein Visum brauchte, da wir nach Russland gefahren sind ging das nicht und er musste in England bleiben. Und dann habe ich das halt einfach gemacht. Als sie dann beim Rock am Ring / Rock im Park gespielt haben haben sie mich gefragt.

Pierre: Ja und jetzt ist Ihr Guitartech "Sodomizer" der 2. Gitarrist bei Katatonia.

Dave: Das stimmt und nun macht die Technik der "Soldier" weiter.

Long Distance Calling - Live at Frankfurt - Das Bett 09.05.2011

Long Distance Calling
Picture: Pierre

Long Distance Calling - Live at Frankfurt - Das Bett 09.05.2011

Long Distance Calling
Picture: Pierre


18. Wie geht es nach der Tour weiter und was habt Ihr fÜr die Zukunft geplant ?

Dave: Nach Dortmund ist jetzt erst mal 2 Wochen Pause und dann wird es weitergehen in Spanien, Portugal, Holland und Belgien. Und dann kommen ja auch schon die Festivals. Natürlich wollen wir während dieser Zeit dann auch schon weiter machen mit neuem Stuff.


19. Vielen Dank für das interessante Interview, ich wÜnsche euch alles Gute!
Willst du noch etwas an unsere Leser los werden ?

Dave: Ja spitze, danke Dir auch für das Interview. Was loswerden.... "Nö, alles geil, danke an euch !!!"

Autor: Pierre
Magazine established by Pierre Brost in 2003 with Michael Hohmann
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