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A Beginners Guide to Opeth (Part 1)

From Orchid to Still Life
30th Jun 14
Autor: Pierre

A Beginners Guide to Opeth (Part 1)

Willkommen beim ersten "Beginner's Guide to…". Eine neue Artikel Serie in der wir euch einen Leitfaden zu ausgesuchten Bands geben wollen. Vom ersten Album bis zum aktuellen Album geben wir euch einen kurzen Einblick und werden jeweils einen Song, was nicht immer ganz einfach ist, auswählen der das Album am besten widerspiegelt. 

Beginnen wir mit der schwedischen Progressive Death Metal Größe "Opeth" und tauchen ein in die Welt von Mastermind "Mikael Åkerfeldt". Die Herren aus Stockholm sind ein gutes Beispiel wie sich eine Band über die Jahre weiterentwickeln kann und Album für Album neue Elemente mit einfließen lässt. 

Opeth haben Ihre Wurzeln im Death Metal und ein wenig im Black Metal, hatten aber schon immer einen Hang zum experimentellen und progressiven Songwriting gehabt. Ab Ihrem 3. Album "My Arms, Your Hearse", welches 1998 erschien, reizen Opeth immer mehr und mehr die komplexen Songstrukturen und das Songwriting mit Überlänge dem Sie sich verschriebe haben aus. Nicht das sie das nicht auch schon auf Ihrem zweiten Album "Morningrise" getan hätten, auf dem der längste Song von Opeth mit 20 Minuten Länge enthalten ist, aber so langsam finden die Schweden richtig Gefallen daran. Ihre Mischung aus brachialen Death Metal sowie melancholischen und ruhigen Passagen war von nun an Programm in fast jeden Ihrer Songs. Kaum eine andere Bands verschmelzt diese Gegensätze so gekonnt mit einander wie die Schweden. Auch der Kontrast im Gesang von Mikael Åkerfeldt ist entsprechend abgestimmt auf das musikalische Schaffen im Songwriting. Die Wechsel von tiefem Growling und dem Clean Gesang den er mit seiner klaren und warmen Stimme variiert gehören zu Ihrem Herausstellungsmerkmal. Erst mit Ihrem 2011er Album "Heritage" und dem ganz aktuellen Album "Pale Communion" kehren Opeth dem Death Metal den Rücken und wenden sich dem Prog-Rock der 1970er Jahre zu.

Über all die Jahre fehlt es den Schweden nicht an Kreativität und jedes Album was sie veröffentlicht haben hat uns aufs neue überrascht und beeindruckt. Eins soll von Anfang an gesagt sein, mann muss die Alben und Ihre Songs auf sich wirken lassen, denn sie entfalten sich erst beim mehrmaligen hören in ihrer ganzen Pracht. Was einem am Anfang evtl konzeptlos erscheinen mag ist nach mehrmaligen hören das Sahnehäubchen oben drauf. Die Musik von Opeth ist in dieser Art und Weise wie sie mit voller Hingabe geschaffen wird mit keiner anderen Band zu vergleichen.

1995: Orchid (Candlelight Records)

Opeth's erstes Album "Orchid" wurde von Dan Swanö produziert und hat seine Wurzeln noch etwas im Black Metal wenn man es auch nur ansatzweise erahnen kann. Ihr Erstlingswerk unterscheidet sich zu den folgenden Alben doch noch sehr, obwohl man auch hier schon Strukturen und Elemente finden kann die zu Ihren Trademarks gehören. Der Clean Gesang ist noch nicht so stark vertreten wie man es von späteren Alben her kennt. Aber auch auf Orchid findet man schon diese Kreativität die Opeth ausmachen. Die Produktion an sich ist im vergleich zur heutigen Technik natürlich noch etwas dürftig. Aber seiner Zeit war das was Dan Swanö aus den Opeth Songs herausgeholt hat quasi schon das Maß aller Dinge.

 

1996: Morningrise (Candlelight Records)

Auf "Morningrise" lassen Sie sie so langsam, wenn auch noch nicht komplett, Ihre Schwarzen Wurzeln hinter sich und wenden sich dem Death Metal zu den Ihre folgende Alben konsequent weiter führen werden. Noch melodischer als der Vorgänger zeigen sich Opeth in bester Spiel und experimentierlaune auf Ihrem zweiten Werk welches 1996 veröffentlicht wurde. Noch sind die Songs im Riffing eher simpel gehalten, weisen aber auch jetzt schon die gewisse Raffinesse auf die man an dieser Band so liebt. Auch hier ist die Mischung der Schlüssel zum Erfolg. brachialer Death Metal und Growls treffen auf Akustikpassagen mit clean Gesang. Hier gibt es jetzt den 20 minütigen Epos "Black Rose Immortal" der so gut wie alle Facetten von "Morningrise" abdeckt.

 

1998: My Arms, Your Hearse (Candlelight Records)

Mit Ihrem dritten Werk "My Arms, Your Hearse" haben Opeth Ihr erstes Konzeptalbum vorgelegt was von Anfang bis Ende aus einem Guss ist. Der Black Metal ist Vergangenheit und der Progressive Rock findet immer mehr Platz in der Death Metal Mixtur der Schweden. Auch der Clean Gesang von Mikael hat sich weiterentwickelt und kommt neben den schon bekannten Growls vermehrt zum Einsatz. Die Songs sind abwechslungsreicher, harmonischer und kommen mit eingängigeren Melodien daher als man es von den Vorgängern gewohnt ist. Die Songs sind im Gesamten stimmungsvoller und das Songwriting im Bezug auf den Kontrast von Death Metal und ruhigen bzw akustischen Passagen ist sehr ausgewogen. Es ist wohl bis Dato 98' das beste und in sich geschlossenste Album was uns bis heute ein langes und unverbrauchtes Hörvergnügen bescherte. Mit "My Arms, Your Hearse" haben Opeth einen großen Schritt in die Richtung "Sound" gemacht der Sie noch einige Jahre begleiten wird. "My Arms, Your Hearse" ist ein großartiges Album mit fesselnden Songs die immer wieder spass machen zu hören. Besonders bei längeren Songs steckt die Kunst darin, dass das Interesse des Hörers nicht auf der Strecke bleibt. Und wenn es jemand beherrscht dann sind das die Schweden von Opeth. Hier wird es nun schwerer einen passenden Song zu finden, sind es doch einfach zu viele die "My Arms, Your Hearse" in einem beschreiben können. Songs wie "April Ethereal", "When", "The Amen Corner" oder "Karma" wären potentielle Kandidaten. Alles Songs auf denen Opeth Ihre (Welt)klasse gekonnt unter Beweis stellen. Somit bekommt Ihr hier jetzt einer meiner Favoriten vom 98' Opeth Album "April Ethereal".

 

1999: Still Life (Peaceville Records)

Mit Ihrem 4. Album "Still Life" können Opeth Ihren ersten kommerziellen Erfolg verbuchen. Es ist nach "My Arms, Your Hearse" das zweite Konzeptalbum der schwedischen Progressive Death Metal Band aus Stockholm. Mit Ihrem Peaceville Records Debüt verfolgen Sie den Weg den Sie schon mit Ihrem Vorgänger eingeleitet haben und erweitern Ihr Repertoire um neue kreative Elemente. Das Zwischenspiel von Death und Prog-Rock wurde erneut ausgeweitet und die Kunst der Verschmelzung wurde erneut auf ein neues Level gehoben. Auch hier sind wieder viele großartige Songs enthalten, hier mein Favorit "The Moor" das mit 11 Minuten das längste Stück auf dem Album ist und ein gutes Beispiel um in das 4. Studio Album von Opeth rein zu finden.

 

In Kürze folgt der zweite Teil zu "A Beginners Guide to Opeth"

Opeth hat bis heute 11 Studio Alben veröffentlich, wir sind noch nicht ein mal in der Mitte angekommen. Im Teil zwei der Artikel Reihe "A Beginners Guide to Opeth" werde ich euch die nächsten 4 Alben "Blackwater Park", "Deliverance", "Damnation" und "Ghost Reveries" etwas näher bringen.

Autor: Pierre
Magazine established by Pierre Brost in 2003 with Michael Hohmann
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